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Auro-3D verwendet eine Art Steganografie-Verfahren: Die zusätzlichen Informationen für die Höhenkanäle werden in bis zu vier der 24 Bits eines unkomprimiert beziehungsweise verlustfrei komprimierten Soundtracks versteckt. Als Grundcodec kommen folglich die HD-Audio-Formate Mehrkanal-PCM, TrueHD oder DTS-HD Master Audio in Betracht. Als Auro-3D-Medien kommen somit nur Blu-ray Discs (und künftig Ultra-HD Blu-ray Discs) in Betracht, nicht jedoch DVDs. Den Auro-3D-Ton können alle aktuellen Blu-ray-Player über HDMI an einen passenden AV-Receiver ausgeben.

Auro-3D ist abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass man bei der Wiedergabe von Auro-3D-kodierten Soundtracks über eine gewöhnliche Heimkino-Anlage (ohne Höhenlautsprecher) das übliche Surround-Erlebnis hat.

Receiver

Denons AVR-X7200W(A) gehört zu den Receivern, fü die das Auro-3D-Upgrade nicht sofort zur Verfügung stand.

Denons AVR-X7200W(A) gehört zu den Receivern, für die das Auro-3D-Upgrade nicht sofort zur Verfügung stand.

Bislang bietet lediglich die D+M Group unter ihren Marken Denon und Marantz ausgewählte Audio/Video-Receiver an, die Auro-3D dekodieren können – allerdings erst nach einem 150 Euro teuren Firmware-Upgrade. Nach dem Upgrade beherrscht der Receiver sowohl Dolby Atmos als Auro-3D; beim Setup muss man sich aktuell aber noch für ein Format entscheiden. Jeder Wechsel verlangt das Einspielen der passenden Konfiguration — was rund 10**Minuten dauert. D&M hat jedoch angekündigt, mit einer neuen Version des Firmware-Updates beide Formate parallel nutzbar zu machen. Diese Firmware soll dann die bereits angesprochene Öffnung der Lautsprecher-Konfiguration bringen.

Bei der aktuellen Gerätegeneration, die auch für die Dekodierung von DTS:X vorbereitet sind, kommt es derzeit zudem zu einer Verzögerung der Veröffentlichung des nötigen Upgrades. Diese wurde allerdings durch technische Probleme seitens DTS bei deren DTS:X-Update ausgelöst. Für die DTS:X-fähigen Receiver soll nun im 1. Quartal 2016 das Auro-3D-Upgrade zur Verfügung stehen.

Bei der Wahl des Receivers sollte man beachten, dass nicht alle Receiver mit Auro-3D-Decoder ab Werk die nötige Zahl von mindestens neun Endstufen (für Auro 9.1) an Bord haben. In diesem Fall muss man die Anschaffung eines zusätzlichen Verstärkers einplanen.


Software

Sony Pictures hat

Sony Pictures hat „Pixels“ auf Blu-ray in Deutschland mit Auro-3D-Soundtrack herausgebracht – in den USA hingegen mit Atmos-Ton.

Hinsichtlich Software tut sich Auro-3D im Heimkino bislang leider etwas schwer: Zwar gibt es eine ausgezeichnete Demoscheibe und eine ganze Reihe von Musiktiteln; die Filmstudios haben sich jedoch auf breiter Front Dolby Atmos verschrieben.

Daher war es auch eine große Überraschung, als Sony Pictures mit (der 2D-Fassung von) „Pixels“ seine erste Blu-ray mit (englischer) Auro-3D-Tonspur in Deutschland ankündigte. In den USA hat das Studio den Film (ebenfalls in 2D) hingegen auf Blu-ray Disc mit einem Dolby-Atmos-Soundtrack veröffentlicht. Auf Nachfrage äußerte sich Sony Pictures Deutschland recht vage dazu, ob das Studio weitere Blu-ray Discs mit Auro-3D-Ton auf den Markt bringen werde; zu hören war lediglich, dass man dies „individuell nach Titel“ entscheide.

Upmixer

Mit der Firmware erhält man von Auro Technologies auch einen Upmixer namens „AuroMatic“, der sämtlichen Arten von Soundtracks Hoheneffekte spendiert und einen besseren Ruf genießt als Dolbys Upmixer „Dolby Surround“. D&M dürfte schon deshalb Auro-3D unabhängig vom Erfolg weiter als eigenständiges Format anbieten.

 
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