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CES-Preview – Teil 1: Wieviel Geräte mit HDMI 2.1 kommen 2018 wirklich?

CES-Preview – Teil 1: Wieviel Geräte mit HDMI 2.1 kommen 2018 wirklich?

In einer losen Reihenfolge will ich mich mit Entwicklungen (kritisch) auseinandersetzen, die auf der kommenden CES 2018 ein Thema im Heimkino-Bereich werden dürften.

Der Countdown läuft: Anfang Januar findet in Las Vegas wieder die alljährliche „CES“ (ehemals „International CES“, davor „Consumer Electronics Show“) statt, die größte Elektronik-Fachmesse der Welt. (Für alle, die jetzt an die IFA denken: Das ist eine Publikumsmesse, auf die CES kommen nur Fachbesucher).

Eine gute Gelegenheit, einmal darüber nachzudenken, was es auf der CES voraussichtlich zu sehen geben wird – und was nicht. Ich werde mich in der verbleibenden Zeit daher immer mal wieder mit verschiedenen Themenfeldern befassen und diese ein wenig hinterleuchten. Für den Anfang habe ich mit ein brandheißes Thema ausgesucht: HDMI 2.1.

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Worum geht es bei HDMI 2.1?

Mit der Version 2.1 will das federführende HDMI-Forum ihre digitale Audio/Video-Schnittstelle HDMI (High Definition Multimedia Interface) auf den neuesten technischen Stand bringen beziehungsweise fit machen für die Zukunft. Praktisch umfassen die Neuerungen drei Bereiche: Die längst überfällige Möglichkeit zur Weiterleitung von Audio- und Video-Signalen im Bereich HDR und 3D-Sound, die Erweiterung von HDMI um Funktionen, mit der sich Videospiele besser spielen lassen, und die Vorbereitung auf die Fernsehzukunft mit einer Auflösung von 8K (7.680 x 4.320 Pixel).

Letzterer Punkt dürfte in Las Vegas allerdings eher in den Bereich „Guckt mal, was wir alles können“ fallen: Zwar dürften einige Unternehmen Prototypen von 8K-Fernsehern zeigen, doch schon hinsichtlich möglicher Quellen sieht es bis auf Weiteres äußerst mager aus (man denke nur daran, dass wir uns aktuell darüber ärgern, wieviele Ultra HD Blu-rays nicht einmal ein natives 4K-Bild bieten). Ich will mich daher auf die ersten beiden Bereiche konzentrieren.

HDMI 2.1 spezifiziert erstmals die offizielle Übertragung der Metadaten für dynamische HDR-Formate wie Dolby Vision und HDR10+. Zur Erinnerung: Dolby nutzt einen Workaround, um diese Datensignal über HDMI 2.0 zu übertragen. Einen solchen inoffiziellen Weg gibt es bei HDR10+ (bislang) jedoch nicht. Zudem bringt die neue Version einen erweiterten Audio-Rückkanal (eARC), über den sich dann auch vom Fernseher HD-Audio zum AV-Receiver leiten lässt.

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Der neue „Spielemodus“ rund um die Funktion „Variable Refresh Rate“ (VRR) soll mit variablen Bildwiederholraten wiederum dafür sorgen, dass Spiele ruckelfrei und gestochen scharf angezeigt werden – ähnlich wie es bisher bei Gaming-Monitoren mit G-Sync und FreeSync der Fall ist.

Ist HDMI 2.1 denn nicht fertig?

An dieser Stelle wird es etwas komplizierter. Tatsächlich hat das HDMI-Forum die Spezifikation 2.1 Ende November veröffentlicht – und ein Vertreter des Forums hatte mir bereits zur IFA mitgeteilt, dass die Xbox One X von Microsoft (ein Mitglied des Forums) das erste HDMI-2.1-Gerät sein dürfte.

Doch daraus auf eine allgemeine Entwicklung zu schließen, ist gefährlich: In Spielkonsolen sind oft speziell entwickelte HDMI-Transmitter-Chips eingebaut, bei denen sich Funktionen durch Firmware-Updates nachträglich hinzufügen lassen – die PlayStation 4 war dafür bereit ein gutes Beispiel. In übliche Unterhaltungselektronik kommen hingegen meist Chips von der Stange.

Und hier liegt das Problem: Aktuell dürften die Chip-Hersteller erst noch bei der Entwicklung der HDMI-2.1-Chips sein – und denen müssen dann Kompatibilitätstests folgen. Wie lange sich diese hinziehen dürften, zeigt ein Satz aus der offiziellen Pressemitteilung des HDMI-Forums zur Veröffentlichung der Spezifikationen von HDMI 2.1. Darin heisst es: „Die HDMI 2.1 Compliance Test Specification (CTS) wird in mehreren Stufen in den Quartalen 1 bis 3 des Jahres 2018“.

Die britische Fachseite „HDTVtest“ spekulierte jüngst, dass die ersten HDMI-2.1-Chipsätze erst im 1. Quartal 2018 verfügbar sein werden. Das klingt zunächst unproblematisch; allerdings muss man beachten, dass die Entwicklung der Mehrzahl der Geräte (Fernseher, UHD-BD-Player, AV-Receiver), die auf der CES 2018 präsentiert werden und dann im Laufe des Jahres auf den Markt kommen, bereits jetzt läuft (siehe auch nachfolgendes Video).

Was wird es (nicht) zu sehen geben?

Diese Aussagen seitens der HDMI-Chiphersteller bestätigte mir vor einigen Tagen auch ein Firmenvertreter hinter vorgehaltener Hand. Am ehesten ist damit zu rechnen, dass einzelne Funktionen von HDMI 2.1 umgesetzt werden – allen voran eARC. Das volle Paket sei aber bis auf Weiteres nicht zu erwarten. Meine Quelle teilt vielmehr die Meinung von HDTVtest, dass es echte HDMI-2.1-TVs erst 2019 geben wird.

Microsoft selbst ist kein Aussteller auf der CES mehr, dürfte aber durchaus Interesse daran haben, seine Xbox One X zu präsentieren. Denkbar ist daher ein Auftritt beispielsweise bei Samsung, bei dem der TV-Hersteller dann Fernseher mit VRR präsentieren könnte. Samsung dürfte seinerseits ein großes Interesse daran haben, dass möglichst viele Zuspieler HDR10+ übertragen können – und könnte daher neben eigenen UHD-BD-Playern mit dieser HDMI-2.1-Funktion auch Microsofts Konsole in dieser Funktion präsentieren.

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