Neues Apple TV soll 4K, Dolby Vision, HDR10 und HLG unterstützen

Neues Apple TV soll 4K, Dolby Vision, HDR10 und HLG unterstützen

Die Firmware des kommenden Apple HomePod enthält Hinweise auf eine kommende Apple-TV-Generation, die ultrahochaufgelöste Videos mit erhöhtem Kontrastumfang abspielen kann.

Bislang liegt Apples Streamingbox Apple TV im Vergleich zu Konkurrenzgeräten in Sachen Bildauflösung zurück: Während bei anderen Boxen 4K bereits Standard ist, ist beim neuesten Apple-TV-Modell Full HD das Höchste der Gefühle.

Nun steht aber offenbar eine neue Apple-TV-Generation in den Startlöchern, die diesen Rückstand nicht nur aufholen soll, sondern an der Konkurrenz vorbeiziehen könnte: So enthält die Firmware des kommenden vernetzten Lautprechers Apple HomePod Codezeilen, die auf ein kommendes Apple TV schließen lassen, das nicht nur 4K-Auflösung unterstützt, sondern auch die Wiedergabe von Videos mit erhöhtem Kontrastumfang (High Dynamic Range, HDR). Veröffentlicht hat die entsprechenden Codezeilen der Entwickler Guilherme Rambo auf Twitter.

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Gemäß der Einträge unterstützt das neue 4K-Apple-TV demnach nicht nur das statische HDR-Format HDR10, das üblicherweise auch bei Ultra HD Blu-rays zum Einsatz kommt. Vielmehr soll das neue Gerät wohl auch das dynamische Konkurrenzformat Dolby Vision unterstützen, bei dem die Filmstudios die gewünschten Bildinformationen für jede Szene beziehungsweise sogar für jedes einzelne Frame festlegen können. Schließlich findet sich auch ein Hinweis auf eine Unterstützung des HDR-Formats HLG (Hybrid Log Gamma), das vorrangig für die TV-Übertragung gedacht ist.

Keine Unterstützung will Apple offenbar für das dynamische Format HDR10+ von Samsung bieten, mit dem der TV-Hersteller künftig gegen Dolby Vision antreten will.

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Mittlerweile finden sich im Internet auch vermehrt Berichte, wonach es auch Hinweise darauf geben würde, dass das besagte Apple TV der nächsten Generation auch sicher das 3D-Soundformat Dolby Atmos unterstützen werde. Einen entsprechenden Hinweis konnte ich aber tatsächlich noch nicht entdecken.

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