Pioneer: Drei neue AV-Receiver mit HiRes-Streaming und 3D-Sound

Pioneer: Drei neue AV-Receiver mit HiRes-Streaming und 3D-Sound

Mit drei neuen Mehrkanal-Receiver-Modellen der Spitzenklasse eröffnet Pioneer einen heißen Heimkino- und HiFi-Herbst. Sie sollen hauseigene Klangtechnologien, modernste Mehrkanal-Standards und lückenlose Streaming-Ausstattung vereinen und so weder klanglich noch hinsichtlich ihrer Möglichkeiten irgendeinen Wunsch offen lassen.

Pioneers Top-Modell SC-LX901 wurde erstmals mit integrierten Endstufen für 11 Kanäle ausgestattet und eignet sich somit für die 7.2.4-Wiedergabe objektbasierter Tonformate wie Dolby Atmos und DTS:X. Und auch die beiden 9-Kanal-Modelle SC-LX801 und SC-LX701 sollen laut Hersteller „exzellente Dynamik und souveräne Leistungsreserven in jeder Situation“ bieten.

Konkret bringt es der SC-LX701 mit seinen neun Endstufen auf bis zu 185 Watt pro Kanal (an 6 Ohm), der SC-LX801 erhöht auf 200 Watt. Der SC-LX901 leistet ebenfalls 200 Watt pro Kanal, bietet aber eben erstmals elf Endstufen und zwei getrennt konfigurierbare Subwoofer-Ausgänge für ein 7.2.4-Kanal-Setup. Die neuen, audiophilen Class-D-Endstufen („Direct Energy HD“) sollen auch bei maximaler Lautsprecherzahl und hohen Lautstärken einen stabilen Betrieb mit überraschend geringer Wärmeentwicklung und freundlichem Stromverbrauch gewährleisten.

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Das mikrofongestützte Einmess-System MCACC Pro ist eine Pioneer-Technologie, die auch komplizierte Akustikprobleme realer Wohnräume zuverlässig kompensieren soll. Art und Umfang der Korrekturen sind dabei laut Pioneer stets auch manuell beeinflussbar, sodass fortgeschrittene User sie ganz gezielt einsetzen können. Auch die Laufzeitdifferenzen der unterschiedlichen Chassis typischer Mehrwege-Boxen spöö MCACC Pro ausgleichen, ebenso die indirekt strahlenden und daher besonders schwer in den Griff zu bekommenden „Dolby Atmos Enabled“-Zusatzlautsprecher. Die neuen Pioneer-Modelle verfügen über Decoder für Dolby Atmos und DTS:X und können auch diese für optimale Ergebnisse mit der Raumkorrektur MCACC Pro verbinden.

Rückseite des SC-LX901.(c) Bild Pioneer

Rückseite des SC-LX901.
(c) Bild Pioneer

Bild

Visuelles Äquivalent zum edlen Ton ist das Bild in Ultra-HD-Auflösung, das die Receiver auf allen HDMI-Eingängen in bester Qualität (4k, 24bit, 4:4:4, 60Hz) annehmen und zum Display weiterleiten sollen. Auch auf zukünftige Dynamik- und Farbraum-Erweiterungen wie HDR und BT.2020 sind die Receiver vorbereitet. Um auch gewöhnliches HD-Bild von Blu-ray Disc oder Sat-TV in UltraHD-Pracht erstrahlen zu lassen, bekamen SC-LX701, SC-LX801 und SC-LX901 die Pioneer-eigene „Super Resolution“-Skalierung eingebaut, die bislang dem Referenz-Universal-Spieler BDP-LX88 vorbehalten war.

Streaming

Ob Musik von einer portablen Festplatte, einem NAS, dem Server eines Web-Streamingdienstes oder einem Smartphone abgespielt werden soll: Beim SC-LX701, SC-LX801 und SC-LX901 steht laut Hersteller immer das passende Streaming-Verfahren zur Verfügung. Mit Deezer und Tidal (beide verfügbar nach kostenlosem Firmware-Update im Oktober 2016) sowie Spotify sind die wichtigsten Abo-Musikdienste integriert, TuneIn sorgt für Internetradio in Bestform und das klassische DLNA-Streaming weckt das Potential hochauflösender Downloads in FLAC-, ALAC-, WAV-, AIFF- und sogar DSD-Format. Apple AirPlay und Google Cast for Audio (verfügbar nach kostenlosem Firmware-Update im Herbst 2016) runden das umfangreiche Streaming-Angebot ab.

Für eine optimale Wandlung sämtlicher Digital-Daten soll in allen drei Modellen ein UltraDAC aus der SABRE32-Serie von ESS sorgen. SC-LX801 und SC-LX901 füttern diesen mit noch größerer Präzision dank PQFA, einer mehrstufigen Taktstabilisierung, die speziell für Streaming entwickelt wurde und dort für überragende Jitterarmut sorgt. Das Ergebnis sei laut Pioneer ein besonders klarer, stabiler, dabei räumlich präziser Klang mit nuancierter Detailwiedergabe.

Die Mehrkanal-Receiver SC-LX701 (1699,- EUR), SC-LX801 (2199,- EUR) und SC-LX901 (2999,- EUR) werden ab September 2016 im qualifizierten Fachhandel erhältlich sein.

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1 Comment

  1. Wieder kein Auro 3D

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