US-Boxen-Hersteller bringt Lautsprecher mit „Atmos-Dock“

US-Boxen-Hersteller bringt Lautsprecher mit „Atmos-Dock“

Das in Kalifornien beheimatete Unternehmen Definitive Technology liefert Boxen seiner neuen 9000er-Serie mit spezielle Ports für Aufsatz-Lautsprecher aus.

Die Nachricht klingt zunächst wenig außergewöhnlich: Der US-amerikanische Lautsprecher-Hersteller Definitive Technology hat im Rahmen seiner in Kürze erscheinenden BP9000er-Serie einen „Aufsatzlautsprecher“ A90 (500 US-Dollar das Paar) für seine ebenfalls neuen Standlautsprecher-Modelle BP9020, BP9040 und BP9060 entwickelt – und ein solches Modul in sein kommendes Topmodell BP9080x gleich integriert.

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Solche Module bei der Wiedergabe von Atmos-Soundtracks mittels Reflexionen über die Decke auch ohne Deckenlautsprecher den Eindruck vermitteln, dass Geräusch von oben kommen. Dolby hatte diese Produktgattung extra entwickelt für Anwender, die keine Boxen an oder in die Decke installieren wollen oder können. Da DTS:X alle Setup-Varianten von Dolby Atmos ebenfalls unterstützt, lassen sich diese „Dolby Atmos Enabled“-Lautsprecher auch für das konkurrierende 3D-Sound-Format nutzen.

Blick auf den Port. (c) Bild Definitive Technology

Blick auf den Port.
(c) Bild Definitive Technology

Schon mehrere Lautsprecher-Hersteller bieten inzwischen solche Aufsatz an – darunter Klipsch, KEF, Magnat und Nubert. Üblich ist dabei, dass die Hersteller die Boxen in Größe und Form an ihre Hauptlautsprecher anpassen.

Doch tatsächlich geht Definitive Technology einen Schritt weiter: Das kalifornische Unternehmen entwickelte ein Modul, das sich dank einer in den Standboxen integrierten Halterung mit proprietären Port passgenau auf die Hauptlautsprecher setzen lässt (im Video unten ab 1:30 Min).

US-Medien sprechen hier bereits vom „Atmos-Dock“, über den offenbar auch die Signale für die Höhenkanäle vom Hauptlautsprecher an die Module weitergeleitet werden. Der Hauptlautsprecher würde diese aber in diesem Fall noch ganz normal vom AV-Receiver erhalten und nicht selbst dekodieren. Mal schauen, ob andere Lautsprecher-Hersteller diese Idee aufgreifen, um die eigenen Aufsatzmodule auch stärker mit den Front- und Rearboxen zu verbinden.

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