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Dolby Vision: Verwirrung um Firmware-Update für Sony-Fernseher

Dolby Vision: Verwirrung um Firmware-Update für Sony-Fernseher

In den USA hat Sony das langerwartete Dolby-Vision-Update für seine UHD-Fernseher veröffentlicht. Doch die kam mit externen Zuspielern nicht zurecht. Eine Beta für das Apple TV 4K gibt nun Anlass zur Hoffnung.

Mitte Dezember gab Sony bekannt, zu Jahresbeginn 2018 für seine TV-Modelle ZD9, OLED A1 und die XE93/XE94-Serie das lange erwartete Dolby-Vision-Update zu veröffentlichen. Die Firmware-Updates für die europäischen Modelle stehen bislang aber noch aus – und sollen nach Angaben von Sony nun im Februar zur Verfügung gestellt werden.

In Nordamerika sind die Updates hingegen bereits erschienen, sorgten aber umgehend für Frust unter den Sony-Kunden. Der Grund: Die Dolby-Vision-Unterstützung beschränkt sich nach übereinstimmenden Berichten (unter anderem von Forbes) derzeit auf die Wiedergabe von gestreamten Videos des VoD-Anbieters Netflix. Von externen Zuspielern wie den UHD-Blu-ray-Playern von Oppo oder dem Apple TV 4K sollen die Fernseher hingegen ebensowenig Dolby-Vision-Inhalte entgegennehmen wie von USB-Sticks.

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Kurze Zeit nach den ersten Berichten zu diesem Problem tauchten Meldungen auf, wonach die Sony-Fernseher von den Zuspielern verlangen, die die Dolby-Vision-Signale per HDMI in einer neue Variante zu übertragen. Für diese Einschätzung spricht auch die Antwort auf eine Anfrage an Sony Deutschland. Darin heisst es wörtlich: „Sony geht davon aus, dass auch andere Hersteller von Zuspielgeräten entsprechende Updates bereitstellen.“

Erster Hoffnungsschimmer

Tatsächlich gibt es seit dem heutigen Donnerstag Meldungen, wonach die Betafassung von tvOS 11.3 für das Apple TV 4K bereits die entsprechende Übertragungsvariante anbietet – und in der Lage ist, Dolby Vision an die genannten Sony-Fernseher zu übermitteln.

Laut Forbes soll Oppo ebenfalls bereits an einem entsprechendem Update für die Sony-Fernseher arbeiten. Der Hersteller wird mit der Aussage zitiert, dass man aktuell noch keinen Veröffentlichungszeitpunkt nennen könne, die Angelegenheit aber höchte Priorität genieße.

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Nach unbestätigten Berichten soll das Update für die Zuspieler dafür sorgen, dass dieser dieser dem Fernseher die Verarbeitung des Dolby-Vision-Signals größtenteils abnimmt. Üblicherweise haben die TVs dafür einen speziellen Dolby-Vision-Chip integriert. Dies wirft allerdings zwei Frage auf: Zum einen die, ob dies bedeutet, dass sich auch andere Fernseher ohne passenden Chip nachträglich Dolby-Vision-fähig machen lassen, zum anderen, ob der bisherige Workaround zur Durchleitung von Dolby-Vision-Signalen durch Audio/Video-Receiver auch bei dieser Variante noch funktioniert.

Dolby Vision ist wie HDR10 ein Format zur Speicherung und Übertragung von Videobildern mit erhöhtem Kontrast (High Dynamic Range). Im Unterschied zu HDR10 ist Dolby Vision jedoch ein dynamisches Verfahren. Dies bedeutet, dass das Studio die gewünschten Metadaten zum Bildeindruck nicht nur einmal für den ganzen Film, sondern Szene für Szene und sogar Bild für Bild festlegen kann.

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