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IMAX Enhanced: Darum geht es beim Heimkino-Gütesiegel

IMAX Enhanced: Darum geht es beim Heimkino-Gütesiegel

IMAX und DTS informieren auf der diesjährigen CES ausführlich über ihr Heimkino-Zertfizierungsprogramms.

Trotz einer Reihe von Meldungen über IMAX Enhanced blieb bislang immer noch recht offen, was sich konkret hinter dem Zertifizierungprogramm verbirgt. Da kommt die CES gerade recht: Hier geben die Initiatoren IMAX und DTS endlich konkreter Auskunft.

Und dabei zeigt sich: IMAX Enhanced eher ein Gütesiegel als ein technisches Format. So werden zwar zertifizierte Audio/Video-Receiver und Fernseher über Metadaten im IMAX-Enhanced-Datenstrom in einen speziellen Modus versetzt, vor allem geht es aber um die Behandlung des Bildes auf Studioseite liegt.

Konkret bedeutet dies, dass vor allem das Filmkorn in der Postproduktion verringert wird – mit einem einem von IMAX entwickelten Algorithmus. Am Fernseher finden hingegen keine weitere Bildbearbeitung statt. Vielmehr werden im IMAX-Enhanced-Modus automatisch die optimalen Bildeinstellungen gewählt. Das kann ein spezieller IMAX-Enhanced-Modus sein oder einen bereits vorhandenen Modus, den IMAX als ideal bewertet. In jedem Fall soll der Nutzer aber selbst noch ein Feintuning nach dem eigenen Geschmack vornehmen können.

Zum Einsatz kommt in der Post-Produktion ein von IMAX entwickelter Algorithmus. Der wurde ursprünglich für eine bessere Wiedergabe von Filmen auf den großen IMAX-Kinowänden mit den dort eingesetzten hellen und kontrastreichen Projektoren entwickelt. Doch aktuelle 4K-TVs seien so hell und kontrastreich sind, dass auch auf ihnen ein zu starkes Filmkorn zu sehen sei. Da der Film dann so auf die Disc kommt oder als Strem ausgeliefert wird, ist Ergebnis dieses Prozesses auch auf Fernsehern ohne Zertifizierung zu sehen.

Sony wirbt an seinem Stand mit der IMAX-Enhanced-Version von „Venom“.

Das Ergebnis dieses Prozesses war in Ausschnitten von „Life“ sehr gut zu sehen, das Filmkorn praktisch verschwunden. Nun dürfte so mancher maulen, dass damit jedoch in den künstlicheren Prozess eingegriffen werde. IMAX betonte bei der Vorführung jedoch, dass die Filmemacher entscheiden würden, ob und in welchem Grad der Entrauscher zum Einsatz komme.

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Theoretisch ließe sich somit sogar eine Ultra HD Blu-ray mit dem HDR-Format Dolby Vision des DTS-Konkurrenten Dolby und IMAX-Enhanced-Siegel schaffen. Laut IMAX wird dies aber nicht passieren, als HDR-Format soll HDR oder HDR10+ zum Ensatz kommen – wohl das endgültige Ziel sei, dass alle zertifizierten Titel einmal HDR10+ bieten.

Der gute Ton

Beim Ton kommt eine Variante von DTS:X zum Einsatz, die das 12.0-Setup von IMAX-Kinos nachahmt. In der Praxis wären dies 7.1-Setup auf der unteren Ebene und vier Kanälen auf der oberen Ebene, sowie ein Center-Height-Kanal gesellt. Der ist als eigenes Objekt in dem Datenstrom definiert.

Allerdings gibt es derzeit bei kaum einen AV-Recever auch nur eine theoretische Möglichkeit, wirklich einen Center-Hight-Kanal an einenseparaten Lautsprecher wiederzugeben, sodass er nur als Pantomkanal auftaucht. Auch IMAX selbst nutzte bei der Vorführung ein 7.1-Set plus vier Höhenlautsprecher auf den üblichen „Height“-Positionen knapp unter der Decke (entsprechend einer Auro-3D-Konfiguration). Damit muss man sich aber klar machen, dass sich der Height Center auch schon mit DTS:X realisieren ließe. In der Demoszene mit einem Space-Shuttle-Start wurde er gut in Szene gesetzt. Wieviele Einsatzszenarien es bei anderen Filmen gibt, wird sich aber zeigen müssen.

Wirklich neu ist das Bassmanagement. Die Besonderheit von IMAX-Kino-Installationen ist, dass hier nur Vollbereichslautsprecher zum Einsatz kommen. Das versucht IMAX Enhanced im Heimkino mit dem Subwoofer(n) nachzubilden. Wie berichtet, gab es an der Vorgehensweise seitens eines US-Blogs allerdings bereits Kritik.

Sony Pictures Home Entertainment wird in Europa die IMAX-Enhanced-Version des Films „Venom“ wohl nur über Videostreaming-Anbieter wie Rakuten TV anbieten wird. Dabei kommt eine für Streaming optimierte Version von DTS:X zum Einsatz. IMAX-Enhanced-zertifizierten AV-Receivern verarbeiten diese direkt, für andere DTS:X-Receiver ohne das Gütesiegel wird der Datenstrom für das Empfangsgerät transkodiert.

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