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IMAX Enhanced: US-Blog übt Kritik an Bassmanagement

IMAX Enhanced: US-Blog übt Kritik an Bassmanagement

Josh Zyber, Autor des US-amerikanischen Blogs High-Def Digest, äußert sich in einem Bericht kritisch darüber, wie die Variante des 3D-Sound-Formats DTS:X mit dem Bassanteil von Soundtracks umgeht.

Noch immer wissen auch Fachleute nicht so recht, was sie von „IMAX Enhanced“ halten sollen. Von der Audio-Komponente des Zertifizierungsprogramme ist zwar bekannt, dass sie das IMAX-Kanal-Setup 12.0 im Heimkino nachbilden soll – inklusive einer „Center Height“-Position. Die wird üblicherweise dabei aber nur „virtuell“ (als Phantomquelle) reproduziert. Und es bleibt die Frage, warum dies noch auch schon mit DTS:X möglich sein soll.

Nun aber erntet IMAX Enhanced handfeste Kritik von Josh Zyber, seines Zeichens Autor des US-amerikanischen Blogs High-Def Digest. Der berichtet nämlich davon, dass das Bassmanagement unter bestimmten Umständen „Null Sinn“ ergeben würde. Um zu verstehen, worum es geht, seien zwei Vorbemerkungen erlaubt:

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In vielen Heimkinos laufen Subwoofer-Satelliten-Kombinationen mit kleine(re)n Frontlautsprechern, sodass der Subwoofer die Wiedergabe der tiefere Frequenzen (beispielsweise unter 80 Hz) übernimmt und so diese Hauptlautsprecher entlastet. Im Setup ist dabei für die Frontlautsprecher der Betriebsmodus „Small“ aktiviert. Hat man indes vorne große Vollbereichslautsprecher, die weit hinunter spielen (Modus „Large“), so geben sie selbst die tiefen Töne der Hauptkanäle wieder, während der Subwoofer nur noch für die Tiefton-Effekte des .1-Kanals zuständig ist.

Zyber berichtet nun davon, dass er Vollbereichslautsprecher nutzt und das Bassmanagement wie beschrieben funktioniert, wenn er einen DTS:X-Track abspielt. In der IMAX-Enhanced-Variante stellte er beim jüngst in den USA erschienenen Titel „A Beautiful Planet“ jedoch fest, dass nun auch die eigentlich für die Frontlautsprecher gedachten Bassanteile an den Subwoofer geleitet wurden – was völlig sinnfrei ist.

Doch Zyber Kritik geht noch weiter: Wenn er den Subwoofer im Setup deaktivierte, wurde der Bassanteil nicht in vollem Umfang an die Hauptlautsprecher geschickt, sondern verschwand einfach. Bei DTS:X-Wiedergabe passte die Umleitung hingegen. Und es wurde laut Zyber noch merkwürdiger: Das sinnvollste Ergebnis erzielte er mit abgestopselten(!) Subwoofer, wenn er im Setup „Front = Small“ und „Subwoofer = Yes“ einstellte. Dieses (reproduzierbare) Verhalten „trotze jeglicher Logik“.

Zyber kam bei weiteren Experimenten zu dem Ergebnis, dass IMAX Enhanced offenbar die Bassmanagement-Einstellungen an seinem Denon-Receiver komplett ignoriert. Es sei demnach egal, welche Einstellungen er hinsichtlich der Trennfrequenz an dem Gerät vornehme, wenn es im IMAX-Enhanced-Modus läuft.

Ebenso will Zyber einen Sprung bei der Lautstärke gegenüber DTS:X festgestellt haben. Im Ergebnis könnte dies dazu führen, dass Tester die IMAX-Enhanced-Wiedergabe als besser klingend einstufen. Im Fazit betont der US-Blogger zudem, dass er den Bass bei den IMAX-Scheiben im IMAX-Enhanced-Modus insgesamt als „aufgebläht“ empfunden habe.

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Der Artikel ist in englischer Sprache bei High-Def Digest abrufbar.

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2 Comments

  1. „… dass nun auch die eigentlich für die Frontlautsprecher gedachten Bassanteile an den Subwoofer geleitet wurden – was völlig sinnfrei ist.“
    Na ja, das kann schon richtig Sinn machen. Ich z.B. verwende eine DBA mit 4 Subwoofern, würde ich es nicht wie oben beschrieben machen, wären die Vorteile der DBA zunichte und ich müsste wieder mit Raummoden und schwammigen, unsauberen Bässen kämpfen. Daß mir diese Einstellung jedoch vom Sounddecoder vorgeschrieben wird und dabei sogar meine Einstellungen im Baßmanagement des AVR‘s umgangen werden, ist natürlich ein absolutes no go…
    Zum anderen ist es leider so, das offensichtlich alle Entwickler von Immersive Audio, sei es Dolby, DTS, Auro und nun auch noch Imax, verschiedene Vorstellungen von gutem Raumklang haben -und das betrifft sogar das Bassmanagement. Abhilfe schafft nur eine individuelle Einstellung für jeden Decoder, was mit meinem Denon ja zum Glück möglich ist. Abgesehen davon hat auch noch jeder Regisseur eines Filmes oder Toningenieur einer Musikproduktion eine andere Meinung über die richtige Menge an Tieftonanteilen, sodaß man ohnhin nicht umhin kann, diese für jeden neuen Titel selbst zu dosieren…

    Reply
    • Wie Du ja selbst richtig schreibst ist das Problem, dass IMAX laut des Berichts generell alle Bassanteile umleiten soll. Dass Du selbst bestimmen willst, wieviel Bass Du wo haben willst, ist ja in Deinem Fall nachvollziehbar – nur wird Dir diese Entscheidung mit einer so radikalen Umleitung genommen. Für gewöhnliche Heimkinos ohne DBA ist es dann endgültig sinnfrei.

      Reply

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