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ÜBERSICHTSTABELLEN:

Jahresrückblick: Das waren die Themen 2019

Jahresrückblick: Das waren die Themen 2019

Zum 31. Dezember möchte auch ich die Gelegenheit nutzen, ein Resümee des auslaufenden Jahres zu ziehen -- bezogen auf die Entwicklungen im Heimkinobereich, die uns 2019 beschäftigt haben.

Jahresrückblicke gehören zu Silvester wie das Amen in der Kirche. Da will ich mich natürlich auch nicht verwehren und liefere nachfolgend eine kurze Übersicht über Themen, die Heimcineasten 2019 bewegt haben. Abschließend ist diese natürlich nicht, vielmehr habe ich einige Highlights herausgepickt.

Und wie der Zufall es will, kam am gestrigen Montag dann noch die Anfrage von Patrick Schappert von Grobi.TV, bei seinem jährlichen Jahresrückblick in Form eines Videointerviews mitzumachen. Was dabei rausgekommen ist, seht ihr am Ende dieses Beitrags in dem dort eingebunden YouTube-Video von Patrick. Viele Themen, die hier aufgelistet sind, haben wir auch in dem Interview angesprochen -- insofern helfen Euch die eingebundenen Links vielleicht etwas, wenn ihr in dem einen oder anderen Punkt nicht so tief drin steckt.

Euch an dieser Stelle schon einmal einen guten Rutsch!

Und hier nun die Themen:

Formate

IMAX Enhanced
Von IMAX als DTS als völlig neues Format mit speziellem Bildentrauscher und besonderem DTS:X-Codec beworben, blieb zunächst erst einmal unklar, was unter IMAX Enhanced konkret zu verstehen ist und welche Vorteile es bietet. Die ersten Infos konnte ich dann nach einem Gespräch mit IMAX und DTS auf der CES im Januar liefern (siehe Bericht). Auf dem MWC in Barcelona im Februar stellt sich dann jedoch heraus, dass IMAX Enhanced als Streamingformat nur schrittweise eingeführt wird. Bis heute ist in Deutschland keine passende Ultra HD Blu-ray erschienen -- und IMAX hat sich mit Sony Pictures Home Entertainment ausgerechnet das Studio als Partner ausgesucht, das schon bei Auro-3D mit einer kaum nachvollziehbaren Veröffentlichungspolitik herausstach. Hier scheint eine Wiederholung zu drohen.

HDR10+
Jahrelang hatten Samsung und seine Mitstreitern Panasonic und 20th Century Fox HDR10+ als echte Alternative zum dynamischen HDR-Format Dolby Vision beworben, doch dann veröffentlichte Fox sehr überraschend im Januar die erste Scheibe mit HDR10+. Weitere UHD-Discs von Warner und Universal folgten -- allerdings auch Ernüchterung. Denn es stellte sich heraus, dass zwischen HDR10+ und HDR10 offenbar kein Unterschied zu erkennen ist. Dieser Eindruck hat sich bislang nicht geändert; und mittlerweile gibt es die Aussage, dass das so gedacht sei, weil HDR10+ nur ein Fallback-System für schwächere TVs sei. Fazit: Ein Sturm im Wasserglas.

Dolby Vision
HDR10+ lässt sich nicht erwähnen, ohne auch von Dolby Vision zu sprechen. Immerhin konnte Dolby in diesem Jahr auch noch Panasonic und Philips als TV-Hersteller für sein dynamisches HDR-Format gewinnen, die sich zuvor klar zu HDR10+ bekannt hatten. Und selbst 20th Century Fox brachte mit „Alita: Battle Angel“ eine Ultra HD Blu-ray heraus, die neben HDR10 und HDR10+ noch Dolby Vision enthielt. Einen gewaltigen Schub erhielt Dolby Vision schließlich durch die Unterstützung des Formats seitens Disney bei dessen neuen Videostreamingdienstes Disney+.

Dolby Atmos Music
Musikaufnahmen in Dolby Atmos gab es auf Blu-ray Disc und Ultra HD Blu-ray schon vorher, mit dem Verkaufsstart des vernetzten Lautsprechers „Amazon Echo Studio“ kam Dolby Atmos Music allerdings als neues, reines Audioformate hinzu (bislang musste zumindest mit einer „leeren“ Videospur getrickst werden). Labels wie Universal Music und Warner Music gehören zu den Unterstützern des Formats. Das lässt sich bislang allerdings nicht auf gewöhnlichen Audio/Video-Receivern wiedergeben, sondern nur auf besagtem Lautsprecher. Hier darf man also gespannt sein, was Dolby und seine Partner 2020 noch ankündigen.

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Wirtschaft

Erfolgreiche Abwendung der Upmixer-Sperre
Für viele Nutzer war dies die beste Nachricht des Jahres: Im August erklärte Dolby überraschend, seine Pläne aufgegeben zu haben, Hersteller künftig zu zwingen, an ihren AV-Receivern das sogenannte Cross-Format-Upmixing auf Dolby-kodierten Tonspuren zu unterbinden. Dieser Verzicht auf die Upmixing-Sperre kam jedoch wohl nicht ganz freiwillig zustande: Bereits seit Wochen wurde hinter vorgehaltener Hand davon gesprochen, dass mehrere Firmen gegen Dolbys Sperr-Verpflichtung vorgehen. Als Hebel wurden dabei unter anderem das europäische Wettbewerbsrecht genutzt. So hatte sich Xperi als Mutterunternehmen von DTS nach eigenen Angaben bei der EU-Kommission beschwert, dass Dolby hier seine marktbeherrschende Stellung rechtswidrig ausnutze. Weitere Beschwerden soll es unter anderem von Auro Technologies gegeben haben. Offenbar erkannte Dolby, dass die diesen Kampf am Ende verlieren -- zumal sich ein zuständiger EU-Kommisar auf die Seite der Dolby-Konkurrenten gestellt haben soll.

Sound United und die abgeblasene Übernahme von Pioneer/Onkyo
Mitte Mai kündigte Sound United LLC – unter anderem Muttergesellschaft von Denon und Marantz – überraschend an, eine Vereinbarung über den Erwerb des Consumer-Audio-Geschäftsbereichs der Onkyo Corporation – einschließlich der Marken Onkyo, Pioneer, Pioneer Elite und Integra – geschlossen zu haben. Der Deal sollte nach ursprünglicher Planung Ende Juni abgeschlossen sein. Danach wurde es jedoch still um die Übernahme -- bevor die Übernahme Anfang Oktober von Sound United wieder abgeblasen wurde (siehe Bericht). Einen Grund für den Rückzieher gaben die Unternehmen nicht an, viele Heimcineasten atmeten aber (aus unterschiedlichen Gründen) auf.

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Streaming

Apple TV+
Das Thema des Novembers war zweifellos der Start von Apples Flatrate-Videostreamingsdienst „Apple TV+„. Über das Preis-/Leistungsverhältnis lässt sich hier zweifellos streiten, beeindrucken konnte der neue Dienst aber zweifellos auf technischer Ebene: Bestes 4K-Bild mit erhöhtem Kontrastumfang im statischen Format HDR und in der dynamischen Variante Dolby Vision sind hier Standard, wobei die Bitraten die des Streaming-Oldies Netflix weit übertreffen. Vor allem aber kann Apple TV+ bei deutschen Heimcineasten damit punkten, bei seinen großen Serien sowohl den englischen Originalton als auch die deutsche Synchronfassung in Dolby Atmos zu liefern. Da verzeihen wir auch noch mal die Schwierigkeiten mit Dolby Vision, die der Dienst nach dem Start hatte.

Netflix
Für eine echte Überraschung sorgte Netflix mit der Serie „The Witcher“, die der Streamingdienst ohne vorherige Ankündigung als erste nicht-deutsche Serie mit deutschem Dolby-Atmos-Ton auslieferte (neben dem 3D-Mix der Originaltons). Eine weitere Stellungnahme zu diesem Schritt gab es nicht, sodass sich nur spekulieren lässt, dass Netflix eventuell durch Apple TV+ den Werbeeffekt bei deutschem Atmos-Ton erkannt hat. Standard dürfte der bei Netflix nicht so schnell werden; zu hoffen bleibt aber, dass künftig zumindest die großen Produktionen entsprechend angeboten werden.

Mediaplayer
Man kann durchaus sagen, dass 2019 das Jahr der Medienplayer war. Nachdem es lange kaum noch eine Bewegung auf dem Markt gab, präsentierte Amazon zur IFA mit dem „Fire TV Cube“ die deutsche (überarbeitet) Version seines in den USA bereits seit einem Jahr erhältlichen Kombigeräts aus vernetztem Echo-Lautsprecher mit Sprachassistentin Alexa und Fire-TV-Player -- und zwar inklusive Dolby-Atmos-Unterstützung bei Netflix, worauf wir beim Fire TV 4K Stick immer noch warten. Darüber hinaus brachte Nvidia mit dem neuen Shield TV (Pro) endlich eine überarbeitete Fassung seines beliebten Mediaplayers, der nun Dolby Atmos und Dolby Vision unterstützt.

Hier nun das Videointerview, das Patrick Schappert von Grobi.TV mit mir geführt hat:

Unser gemeinsamer Jahresrückblick 2019 - Interview mit Nico Jurran von der c't | GROBI.TV
Dieses Video ansehen auf YouTube.

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