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„UHD-Projektor“ W1700: BenQ äußert sich zur nativen Auflösung

„UHD-Projektor“ W1700: BenQ äußert sich zur nativen Auflösung

Am Dienstag berichtete ich über den Heimkino-Projektor BenQ W1700, der mit 4K-UHD-Auflösung und HDR im Januar 2018 auf den deutschen Markt kommen soll. Doch bietet das Gerät für knapp 1800 Euro wirklich 4K-Auflösung?

Am vergangenen Dienstagnachmittag kündigte BenQ mit dem Modell W1700 einen Heimkino-Projektor an, der ab Januar 2018 für knapp 1800 Euro Bild in Ultra-HD-Auflösung auf die Leinwand werfen soll. Kurze Zeit später äußerten in verschiedenen Foren jedoch mehrere Leser, dass die native Auflösung des 1-Chip-DLP-Projektors tatsächlich 1920 x 1080 Pixel (Full HD) betrage.

Um diese Frage zu klären, rief ich selbst bei BenQ und der beauftragten Presseagentur an. Am heutigen Donnerstag traf nun folgende Mitteilung bei mir ein:

„Der Chip des W1700 hat nativ 1920 x 1080 Pixel / Spiegel. Mit der BenQ XPR Shift Technologie wird der Chip so „geshiftet“ (4-fach), dass wir mit einem Pixel / Spiegel mehrere Ausgabebildpunkte erstellen können. (Ein Spiegel des neuen Chips lässt sich über beide Diagonalen kippen, so dass jede der 4 Ecken des Spiegels als eigener Pixel gewertet werden kann. Somit erreichen wir, dass physikalisch 8,3 Millionen Pixel auf der Leinwand ersichtlich sind und bieten einen richtigen 4K UHD Projektor. Unsere Technologie ist anders als der Mitbewerber Shift auf LCD Basis und kann die 8,3 Millionen Pixel ausgeben.“
(BenQ, 16.11.17)
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Ich war vor meiner Anfage bereits die Pressemitteilung und das Datenblatt des Geräts (links, zum Vergrößern des Bildes anklicken) noch einmal Wort für Wort durchgegangen.

Ergebnis: BenQ spricht von einer „echten 8,3 Megapixel 4K Ultra High Definition Auflösung“, von einer „physikalische Auflösung : 4K UHD 3840 x 2160“ und betont die „echte 4K UHD Leistung mit 8,3 Millionen Pixeln“. Einen Hinweis auf eine geringere Auflösung des Chips gibt es nicht, ebensowenig irgendeinen Hinweis auf Pixel-Shifting. Das Wort „nativ“ kommt nicht vor.

Mein Kommentar:
Es gibt heutzutage etliche Technologien, bei denen man über Sinn und Unsinn diskutieren kann – und ja, es lässt sich darüber streiten, ob etwas nativ tatsächlich besser ist als etwa hochgerechnet (man denke an die 3D-Sound-Upmixer).
Aber hier hat BenQ meiner Meinung nach eine Grenze überschritten: Spätestens das Datenblatt hätte klar darüber Auskunft geben müssen, welche Basistechnologie hinter den Aussagen zur UHD-Auflösung steckt.
Es ist gut möglich, dass viele Nutzer auch zu dem Projektor greifen, weil er dank Pixel-Shifting preiswert ein 4K-Bild liefert. Es geht aber nicht an, dass Sachverhalte nicht klargestellt werden. Soll der Kunde nun ernsthaft jedesmal nachfragen, ob die „echte“, „physikalische“ UHD-Auflösung auch die „native“ ist? So bitte nicht, BenQ!

© Bild BenQ. Alle Recht vorbehalten.

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2 Comments

  1. …volle Zustimmung! 🙂

    Dies wäre vielleicht ein Fall für den Verbraucherschutz..!

    Reply
  2. Danke für die Info. Mal noch eine technische Frage dazu: Das Pixel Grid wird dann wohl einmal vertikal und einmal horizontal und einmal horizontal+vertikal geshiftet um aus 1920×1080 die vierfache Pixelanzahl zu bekommen. Wird denn bei den geshifteten Pixeln dann auch der entsprechende Inhalt aus der UHD Quelle angezeigt oder wird der Pixelinhalt nur kopiert? Im ersten Fall wäre es eine Art Interlace-Modus im zweiten Fall wäre es nur eine digitale Vergrösserung evtl. inkl. Extrapolation, bei der Inhalt aus der UHD Quelle verloren geht. Kennt jemand die Antwort? Danke.

    Reply

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